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Kampagne Tabakprävention bei Schwangeren

1. Phase  "Wär's jetzt nicht angezeigt, mit dem Rauchen aufzuhören?"

Laut einer in Genf durchgeführten Studie (Dupraz J., Swiss Med Wkly 2013) hören von den rund 30 % der rauchenden Frauen etwa 10 % vor der Schwangerschaft und 10 % während der Schwangerschaft auf, die anderen rauchen weiter. Obwohl es keine offiziellen Statistiken gibt, erlaubt die Literatur die Feststellung, dass zwischen 15 % und 20 % der Frauen während der Schwangerschaft rauchen. Im Wallis sind rund 500 Frauen betroffen. Ein Rauchstopp erweist sich für sie häufig als schwierig. Er ist jedoch wesentlich und bringt in jedem Schwangerschaftsstadium zahlreiche Vorteile.

Tabakmissbrauch während der Schwangerschaft ist nicht nur ein Risiko für das Baby, sondern auch für die Mutter. Er erhöht das Risiko für eine Eileiterschwangerschaft, Blutungen oder Fehlgeburten. Auch beim Baby wurden zahlreiche Komplikationen beobachtet: Frühreife, zu niedriges Geburtsgewicht, kurz- und langfristig erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen, erhöhtes Risiko für den plötzlichen Kindstod usw. Diese Gesundheitsrisiken werden häufig verkannt.

Die neue Kampagne des CIPRET-Wallis richtet sich speziell an diese Zielgruppe und verfolgt ein zweifaches Ziel: Senkung der Anzahl der Raucherinnen, die ein Kind erwarten, und Sensibilisierung der Frauen im gebärfähigen Alter für die Bedeutung eines Rauchstopps vor der Empfängnis. Hierzu werden verschiedene Massnahmen angeboten, um die betroffenen Frauen zum Aufhören zu bewegen.

12.10.2015: Medienmitteilung

 

2. Phase "Unsere Zukunft? Rauchfrei!"

 

Wer aufhört, gewinnt Zeit und verbessert seine Gesundheit. Zahlreich sind die Vorteile eines Lebens ohne Tabak: mehr Zeit, Geld und Energie, mehr Luft, besserer Geschmackssinn und besserer Geruch und eine allgemeine Verbesserung der Lebensqualität. Wenn man zu zweit aufhört, erhöht man seine Erfolgschancen und schafft optimale Voraussetzungen für eine Zukunft zu zweit oder mit Kindern.

Bei Männern fördert Rauchen die Entstehung von Erektionsstörungen und vermindert nachweislich die Fruchtbarkeit. Bei Frauen erhöht Rauchen nicht nur das Risiko einer Eileiterschwangerschaft, sondern auch das Risiko von Blutungen oder Fehlgeburten.
Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Familie zu gründen, sollte vorausschauend handeln und mit dem Rauchen aufhören, um seine Gesundheit zu verbessern und die Erfolgschancen für die Erfüllung des Kinderwunsches zu erhöhen. Der Rauchstopp schützt zudem das Kind vor dem Passivrauchen.

Medienmitteilung 10. April 2017


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